KOLJA SCHÄFER - WANDMALEREIEN

Gemalt wird mit Dispersionsfarben, welche wetterfest und wegen ihrer Silikonbasis auch "wetteraktiv" sind. Das heißt, dass die von mir verwendeten Farben sich bei Hitzeeinwirkung ausdehnen und unter Einwirkung von Kälte zusammenziehen können. Dies verhindert, dass die Farben splittern, reißen, oder abbröckeln. Voraussetzung hierfür ist natürlich eine gut verputzte Wand, welche bereits grundiert ist, das ist aber meistens der Fall. Übertragbar ist beinahe jedes Motiv, der Phantasie sind hier eigentlich keine Grenzen gesetzt. Ob nun Verzierung, optische Aufwertung des Hauses, Effektmalerei oder Werbung... Möglichkeiten gibt es viele!  Da die Wandmalerei noch recht vereinzelt auftritt, weckt es eine ganz besondere Aufmerksamkeit bei den Menschen. Ich entwerfe viele der Motive selbst, bzw. mit meinen Auftraggebern....Hier nun einige Beispiele aus den letzten 15 Jahren...

 

Die erste öffentliche Arbeit auf dem Gebiet der Wandmalerei von 1995. Gebirge mit vielen Landschaftsdetails, die auf dem Foto leider etwas untergehen. Beachten sie den Flieger oben links. Größe ca. 6 mal 4 Meter.

 

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Eine andere Art der Wandgestaltung: Die "Grotte" in einem Kneipenraum von 1995. Kaninchendraht, Gips und Acrylfarbe... halb plastisch, halb gemalt.

Detail:

 

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Grosse Werbefläche für eine Sektkellerei. Größte Fläche bis dato (1996). Die Schwierigkeit hierbei war, die Proportionen der Band und der Flasche auf diese Dimension nicht zu verfälschen. Das Ganze ist stolze 8 mal 10 Meter groß. 

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Darstellung des heiligen Florian (Schutzpatron) an der Feuerwehr Bad Neuenahr im Sommer 2001. Hier nach Vollendung. Bild ca. 2 mal 3 Meter

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Reklame-Wand 2001. Größe ca. 3 x 2 Meter

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Privat. Etwa 2,5 x 5 Meter (2001).

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Arbeit von 1997 nach Eigenentwurf. Die Wüste erstreckt sich bis zum Garagentor links im Bild, wo noch eine Oase zu erkennen ist, bis zum rechten Aufgang. Im Schnitt ganze 15 mal 3,5 Meter

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Arbeit von 1997 in Holland. Diesmal innerhalb des Hauses (Wohnzimmer). Mit gemalten Schatten- und Lichteffekten optischer Durchbruch in der Wand geschaffen: Blick auf einen Wald. 2 mal 3 Meter

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Werbung für ein Whirlpool-Studio. Etwa  2,5 x 4 Meter (2001)

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Täuschend echt: ein aufgemaltes Fachwerk lässt ein einfaches Haus zur Altstadt gehören (2002). 

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Arbeit von 1998 vor der Malschule Roos (Straße: Auf Der Rausch) in Ahrweiler. Ca. 2 mal 2,5 Meter. Später verwandelt in dieses Bild (2003):

Aus der Presse: "Werbung für den Ahrwein: Kolja Schäfer präsentiert den Rebensaft im alten Stile.

Seit zwei Wochen ist in Ahrweiler ein neues Wandgemälde des Gestalters Kolja Schäfer zu betrachten. Anlässlich des Altstadtfestes, welches sich in diesem Jahr unter der Führung von Siegfried Eberle sein 20. Jubiläum feierte, gestaltete der junge Diplom-Absolvent ein Fassadenbild, welches an die alten, und leider längst vergessenen, klassischen Reklametafeln und Affichen der Jahrhundertwende erinnern soll. In der zeitlosen Anmutung des Jugendstils wurde hierbei eine Werbung für den „Rotwein von der Ahr“ geschaffen, so der Spruch der aufgemalten Tafel. Doch entgegen jeder Vermutung hatte diese Arbeit keinen Auftraggeber, sondern wurde von Kolja Schäfer als Attraktion des Stadtfestes und als Beitrag zur Popularisierung der Kreisstadt geschaffen. Es handelt sich bei dem neuesten Wandbild mit den Ausmaßen von 2 mal 3 Meter somit um eine „künstlerische Plakatwerbung“, wie sie einst im späten 19. Jahrhundert, durch Vertreter wie Alfonse Mucha und Henri de Toulouse-Lautrec aus Paris nach Deutschland gelangte. So finden sich auch sämtliche Attribute dieses Stils wieder: der Hang zu romantischen und symbolischen Bildelementen, die Frau als Werbeträgerin und das Aufkommen von Werbe-Slogans. Kolja Schäfer, der durch seine großformatigen Werke schon öfter aufgefallen ist und zuletzt die Abrissmauer des „Westend“-Hotels in Bad Neuenahr mit Humor zu kaschieren wusste, hat hier neben seiner Tätigkeit als Lehrer in der Malschule Roos, erneut einen Blickpunkt für Besucher und Passanten gestaltet."

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Zimmerdeko

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Wandmalerei zur Umgestaltung/Kaschierung eines Abrisshauses in Bad Neuenahr (2003). Die Idee dieser Wandbemalung war ein humoristischer Umgang mit den Gegebenheiten: Ein Gebäudeteil war vorher abgerissen worden und man schaute nun auf die Wand mit der Überresten. Da sich die Renovierung voraussichtlich verzögern würde, suchte man nach einer kurzfristigen Lösung des unschönen Anblicks. Die dann angebrachten "Zimmereinblicke" geben einen humorvollen Blick auf das Innenleben eines Hauses frei (selbstverständlich alles 1:1 und mit Perspektive:

Hier die Anbringung der einzelnen Platten mit einem Kran. links oben: der Dachboden, rechts daneben: ein Badezimmer. Mitte, links: ein Wohnzimmer; rechts daneben: eine Küche... Unten zum Vergleich die Wand vor der Anbringung:

Detail eines Zimmers (rechts unten)

Seitlich links kamen später noch die "Schwimmbad-Figuren" hinzu:

 

Einen gesamten Überblick verschafft dieses Bild aus dem Buch "Die Straßen von Bad Neuenahr". Foto von der Strasse aus gesehen...

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Leuchtturm auf einer Außenwand (zugemauerte Tür) 0,8 x 2 Meter (2003)

 

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Gestaltung eines priv. Ruheraums "Wüsten Oase" (2009). Hier liegt man nach dem Saunen im warmen Sand (unten im Bild). Gestaltung der Innenwände mit Wüsten-Weitblick-Panorama. Beleuchtet mit Schwarzlicht, im Nachthimmel leuchten Sterne.

Hier die andere Seite des Raums. Gesamtlänge des Panoramas: 2,5 x 12 Meter

 

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Wandmalerei im Jugendstil (nach Eigenentwurf). Etwa 2 x 4 Meter

 

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Balkon

 

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Auftrag bei RUNGIS in Meckenheim: vorher und bei der Enthüllung...



 

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Privat

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Hauswand (Privat)

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Nicht realisierte Entwürfe: