Malschule Roos ab Januar 2014 im "Weißen Turm"

Information: Zum Ende des Jahres wird die „Alte Scheune am Blankartshof“ (so der Name der bisherigen Heimstätte der Malschule Roos) an die Schützengesellschaft Ahrweiler e.V. verkauft. Damit wird nach 22-jähriger Pachtschaft der Standort "Auf der Rausch" verlassen.

Die Malschule in der "Alten Scheune"

Schon seit geraumer Zeit war bekannt, dass die Zehntscheune seitens der Stadtverwaltung veräußert werden würde. Man hat sich daraufhin bemüht, zusammen mit Kolja Schäfer eine geeignete und repräsentative Alternative zu finden.

Durch den jahrelangen Verdienst der Malschule um den kulturellen Beitrag für die Kreisstadt und den guten Ruf der Einrichtung kommt die Malschule nun als Mieter der Parterre im „Weißen Turm“ in Frage.

Bürgermeister Guido Orthen (2.v.r.) und Kolja Schäfer (2.v.l.) trafen sich im April 2013 vor dem „Weißen Turm“. Mit dabei: Büroleiter Christian Senk (l.) und Dirk Weber (r.) von der Abteilung für Gebäudemanagement.

Schließlich ist die Malschule mit dem stolzen Alter von 32 Jahren zu einer Institution geworden -und das sieht auch die Stadtverwaltung so. Vor allem Bürgermeister Orthen war daran gelegen, mit der Malschule einen „würdigen Pächter für den Weißen Turm zu gewinnen“. Wir sind also mehr als willkommen im ältesten Gebäude der Stadt. Im "Turm" wird ab Januar 2014 Platz für die Malschule geschaffen und eine nicht minder atmosphärische Werkstätte für die Kunst eingerichtet.

Wer nicht genau weiß, wo sich der „Weiße Turm“ befindet: In der Altenbaustraße 5, gegenüber der ehemaligen Synagoge, inmitten von Ahrweiler:

 

 

 

Pressemitteilung (Langfassung):

Malschule Roos zieht in den „Weißen Turm“

Umzug für Anfang 2014 vorgesehen - Museums- und Ausstellungsfläche bleibt erhalten

26. März 2013: Die Malschule Roos wird als Mieter ins Hochparterre des „Weißen Turms“ an der Altenbaustraße  einziehen. Der Umzug in das älteste Gebäude des Stadtteils Ahrweiler ist für den Beginn des nächsten Jahres vorgesehen.

Die Malschule Roos hat derzeit noch ihr Zuhause in der alten Blankart-Scheune auf der Rausch. Seit mittlerweile 22 Jahren besteht hier ein Pachtverhältnis zwischen Malschule und Stadtverwaltung. Im Rahmen dieser langjährigen Zusammenarbeit wird jetzt ein neues Kapitel aufgeschlagen: „Ab Januar 2014 wird Kolja Schäfer mit seiner Malschule frischen Wind in das altehrwürdige städtischen Gebäude bringen“, sagt Bürgermeister Guido Orthen. Mit Schäfer habe man einen langjährigen, zuverlässigen Partner und kreativen Kopf gewonnen, der die Stadt bei der Neugestaltung des Nutzungskonzepts für das stadtbildprägende Kulturgebäude unterstützt. 
„Ich bin glücklich über dieses Angebot der Stadt und freue mich auf die Herausforderung, dieses wunderschöne historische Gebäude wieder etwas stärker in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken,“ so Schäfer, der die Malschule seit 10 Jahren leitet. Die Malschule werde hier wiederum ein wertiges Zuhause finden, ist er sich sicher.

Die Malschule wurde 1981 von Roos Schäfer-Senteur gegründet und ist seit 32 Jahren Teil des kulturellen Lebens der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bereits in der zweiten Generation werden hier pro Woche über hundert Schüler im Malen und Zeichnen unterrichtet. Die jährliche Teilnahme am Altstadtfest festigte zusätzlich den Stellenwert, den die Institution Malschule für die Stadt einnimmt.

Neben der Malschule soll der „Weiße Turm“ weiterhin städtische Museums- und Ausstellungsfläche beherbergen. „Darüber hinaus werden wir ein Trauzimmer einrichten, in dem ab Sommer diesen Jahres standesamtliche Trauungen durch die städtischen Standesbeamten angeboten werden“, erläutert Orthen diese weitere Neuerung.

Das bisherige Zuhause der Malschule in der Zehntscheune soll im kommenden Jahr zum "Haus der Schützen" werden. „Diese Idee entwickelte sich bei den Überlegungen zu einer möglichen Folgenutzung für die „Alte Scheune“, so Orthen. Hierbei sollte der bisherige kulturelle Nutzungscharakter möglichst erhalten bleiben. „Mit der Ahrweiler St. Sebastianus-Bürger-Schützengesellschaft haben wir einen weiteren starken Partner gefunden, der aus dem Kulturangebot dieser Stadt nicht wegzudenken ist“, findet der Bürgermeister. „Das macht die Sache wirklich rund“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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